STORY

Der Psychologe Harald Rathgeber sieht sein Zuhause im Chaos versinken: Seine gurkenabhängige Frau Birgit hat den Flüchtling Mohammed Mohammad Mohammed aus der Flüchtlingsunterkunft mitgebracht und seine feministische Tochter Vicky dreht mit Haralds Patientin Pia einen Gender&Diversity-Vlog in ihrem Zimmer. 

Harald will sich mit Thunfisch und Training nur in Ruhe auf den nahenden Bürgerkrieg zwischen europäischen Ureinwohnern und Moslems vorbereiten, doch muss sich nun mit White Privilege, Feminismus, Rassismus, Sexismus, afghanischem Bankdrücken und dem Verfassungsschutz auseinandersetzen.

 

INTERVIEWS

 

Noch bevor sie WILLKOMMEN ZU HAUSE gesehen hatten, saßen die Schauspieler hinter der Webserie für denkwürdige Interviews vor der Kamera. Dabei ermöglichten sie überraschende und schockierende Einblicke in ihre Leben als Schauspieler und ihren Gedanken zu Political Correctness.

BEHIND THE SCENES

 

WILLKOMMEN ZU HAUSE wurde in nur 9 Drehtagen mit einem Gesamtbudget von nur 9.000 € in München gedreht. 7 Tage im Filmstudio der HFF München und jeweils einen Tag an zwei weiteren Motiven (Praxis und Bad). Der Studiobau wurde von einem Kernteam aus drei Szenenbildnern realisiert. Gedreht wurde mit zwei ARRI Alexa-Kameras und neben DOP Thomas Rösing fünf weiteren Kameramännern. 

Armin Stockerer und Emre Cakir
in WILLKOMMEN ZU HAUSE.

 

 

REGIEKOMMENTAR

Die Political Correctness-Parodie WILLKOMMEN ZU HAUSE lässt im aktuellen Zeitgeist populäre und viel diskutierte gesellschaftspolitische Positionen aufeinanderprallen und sorgt dabei für erfrischende, teilweise schwarzhumorige Unterhaltung.

Die an der Hochschule für Fernsehen und Film München entstandene Webserie hebt sich ganz gezielt von vielen gefälligen, belehrenden und oft moralisch überheblichen deutschen Komödien mit Politikbezug ab. Dem Zuschauer ist mehr zuzutrauen, als dies bisherige politische Komödien aus Deutschland glauben machen. 
In der kontinuierlichen intellektuellen und humoristischen Unterforderung der Rezipienten, sehen die Macher von WILLKOMMEN ZU HAUSE eine große Gefahr für die Zukunft der deutschen Film- und Medienlandschaft und eine erhebliche Fehlleistung in deren Beitrag zu einem reflektierten und vielseitigen gesellschaftlichen Diskurs. 
Markus Müller-Hahnefeld